Johnny Mhanna wurde 1991 in Damaskus geboren, der Hauptstadt Syriens. Im Dezember 2012 flüchtet er in den Libanon.
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Enas ist Mutter zweier wundervoller Kinder, Lenah (7) und Yousif (6). Alle kommen sie aus Bagdad.
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Sonntag, 18.10. um 18:30 Uhr im Dschungel Wien Montag, 19.10. um 19:00 Uhr im Schwarzenberg Freitag, 13.11. um 19:00 Uhr im Werk X Montag, 14.12. um 19:00 Uhr im Schauspielhaus Wien Donnerstag, 18.12. um 19:00 Uhr in der Brunnenpassage Schutzbedürftige, die sich im Sommer 2015 hinter den Toren des Lagers in Traiskirchen kennengelernt haben, aus Afghanistan, dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Somalia stammend, performen Stücke aus Elfriede Jelineks immer länger und länger werdenden Text „Die Schutzbefohlenen“.
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Wir fahren seit Monaten am Weg nach Traiskirchen an dem sanierten Leerstand vorbei und können nur den Kopf schütteln. Aber wir sind nicht die einzigen, die das hier nicht verstehen wollen:
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Schutzbefohlene aus Traiskirchen werden zum Auftakt der Demonstration am Samstag, 3.10. am Westbahnhof ein paar bescheidene Fragen stellen.
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Der Trailer SCHUTZBEFOHLENE PERFORMEN SCHUTZBEFOHLENE
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Oder: Wie man Schlepperbanden bekämpft. Wir, die Schweigende Mehrheit, haben heute nicht geschlafen. Unsere Seelen waren auf dem Mittelmeer, in einem Boot, das durch die Nacht trieb. Unsere Eltern und unsere Schwester waren auf diesem Boot. Um 6 Uhr 30 haben wir dann Frieden gefunden. Für diese Nacht, diesen Tag. Die Tränen, die uns über unsere Wangen liefen, haben uns in den Schlaf gewiegt. Seit Tagen haben wir versucht, Wege zu finden diese Überfahrt in der Nacht zu verhindern und sind gescheitert. Angefangen hat es für uns vor 2 Wochen. Angefangen hat es für viele andere schon vor vielen Jahren.
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35 junge Männer aus dem Erstaufnahmelager in Traiskirchen und fünf Frauen, die in den letzten Wochen aus Traiskirchen in ein Heim in Baden gebracht wurden, haben letzten Samstag in der Arena Wien ihre Situation mit Worten aus Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ auf die Bühne gebracht.
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Die Schweizer Firma ORS (Organisation für REGIE und Spezialaufträge), bekannt als Betreiber des Flüchtlingslager Traiskirchen, hat eine elegante Lösung gefunden, wie Profitmaximierung für die AktienbesitzerInnen einerseits und publikumswirksame Vertragserfüllung anderseits unter einen Hut gebracht werden können: Die ORS setzt ab sofort auf das ehrenamtliche Engagement österreichischer Schauspielerinnen und Schauspieler, die den Flüchtlingen anhand von Texten der österreichischen Hochliteratur Deutsch beibringen.
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was sie sich wünschen, was sie fordern …. Hier ihre Antworten, Forderungen von Flüchtlingen in Traiskirchen (Here are the demands of refugees in Traiskirchen): „We don’t want to be deported!“ (mehrmals) „Stop Dublin!“ (mehrmals) „We want to learn deutsch.“ „Wir wollen ein friedliches Leben haben.“