• Allgemein - Berichte

    Freude über Preis der freien Szene Wien

    Der #PreisDerFreienSzene Wiens 2016 geht an – Trommelwirbel – SCHUTZBEFOHLENE PERFORMEN JELINEKS SCHUTZBEFOHLENE! — IG KULTUR WIEN (@IGKulturWien) 15. Oktober 2016 Die Schweigende Mehrheit freut sich sehr darüber, dass „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“ mit dem Preis der freien Szene Wien ausgezeichnet wurde. Die beiden Förderpreise wurden an das mo.ë für das Projekt „Nein, das kann nicht weg. Die Kampagne „mo.ë bleibt“ als Kunst- und Kulturprojekt“ und an das Einbaumöbel für das Projekt „Einbaumöbel“ vergeben. Wir gratulieren!

  • Berichte

    Stellungnahme der von Übergriffen im Audimax betroffenen Refugees

    Wir veröffentlichen hier Gedächtnisprotokolle und Statements von Geflüchteten aus den ersten Sitzreihen im Publikumsraum des Audimax der Uni Wien. Die hier im Folgenden berichtenden sieben Personen gehörten einer Gruppe von mehreren Dutzend Refugees aus Wiener Notunterkünften und Geflüchtetenheimen an, die auf Einladung der Schweigenden Mehrheit am 14.4.2016 die Theatervorstellung „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“ im Audimax besucht haben.

  • Berichte - Pressemitteilungen

    Wo werden wir unsere eigenen Knochen vergraben können?

    Erklärung der Schweigenden Mehrheit zum Angriff auf unsere Arbeit „Wir sind aus unserem Land geflüchtet und unser Land ist zerstört nur wegen solcher radikaler Leute, die den anderen nicht akzeptieren. Sie akzeptieren andere Kulturen oder Religionen nicht. Ich habe hier in Österreich noch nicht solch rassistische Ereignisse erlebt oder solche Leute getroffen. Bis gestern. Und das war mein erster Schock, dass es in Wien solchen Rassismus gibt.“ Johnny Mhanna, Neu-Wiener. Davor Schauspieler in Damaskus und Beirut.

  • Berichte - Traiskirchen

    Wir, die wir Fotos vom Meer und von Märschen durch Mazedonien auf unseren Handys haben

    Wir haben unterschiedlich lange Wege hinter uns. Wir sind über verschiedene und doch ähnliche Fluchtrouten in Österreich angekommen. Auf die Frage, woher wir kommen, sagen wir kurz Afghanistan oder Syrien. Aus Traiskirchen haben wir es alle herausgeschafft, aber unsere Verfahren laufen und für diesen Artikel haben wir uns auf die Wir-Form geeinigt, ohne unsere Namen zu nennen.

  • Allgemein - Berichte

    WEITERSPIELEN

    Von Bernhard Dechant und Tina Leisch Eines unserer Hauptanliegen war es, die Bilder vom angsteinflößenden, gesichtlosen Flüchtlingsstrom aufzulösen in Gesichter von Menschen, die man kennenlernen und deren Geschichten man sich nicht so einfach entziehen kann. Wir wollten in einer Zeit, in der unsere Innenministerin nur von den zu vielen Fremden sprach, die da kommen, das Fremde beleuchten und uns ein Stückerl vertrauter machen. Wir suchten Begrifflichkeiten, die den Schutzsuchenden, Schutzbefohlenen und ihren Anliegen gerecht werden. Wir ergriffen das Wort im Namen der schweigende Mehrheit der Menschen in Österreich, die sehr wohl solidarisch ist mit Menschen in Not, nicht nur vor…

  • Berichte

    Spielfeld – Niemandsland der Willkür

    Die Ankunft in Spielfeld wirkt surreal: Österreichfahnen von circa 400 Pegida-Österreich Anhängern und Anhängern der Identitären wehen uns entgegen, während in Sprechchören „Wir sind das Volk“ und „Festung Europa, macht die Grenzen dicht“ gerufen wird.

  • Allgemein - Berichte

    „Sie haben es geschafft. Danke Gott!“

    Oder: Wie man Schlepperbanden bekämpft. Wir, die Schweigende Mehrheit, haben heute nicht geschlafen. Unsere Seelen waren auf dem Mittelmeer, in einem Boot, das durch die Nacht trieb. Unsere Eltern und unsere Schwester waren auf diesem Boot. Um 6 Uhr 30 haben wir dann Frieden gefunden. Für diese Nacht, diesen Tag. Die Tränen, die uns über unsere Wangen liefen, haben uns in den Schlaf gewiegt. Seit Tagen haben wir versucht, Wege zu finden diese Überfahrt in der Nacht zu verhindern und sind gescheitert. Angefangen hat es für uns vor 2 Wochen. Angefangen hat es für viele andere schon vor vielen Jahren.