Eine Produktion der Schweigenden Mehrheit in Kooperation mit den Wiener Festwochen und dem Volkstheater Wien
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Erklärung der Schweigenden Mehrheit zum Angriff auf unsere Arbeit „Wir sind aus unserem Land geflüchtet und unser Land ist zerstört nur wegen solcher radikaler Leute, die den anderen nicht akzeptieren. Sie akzeptieren andere Kulturen oder Religionen nicht. Ich habe hier in Österreich noch nicht solch rassistische Ereignisse erlebt oder solche Leute getroffen. Bis gestern. Und das war mein erster Schock, dass es in Wien solchen Rassismus gibt.“ Johnny Mhanna, Neu-Wiener. Davor Schauspieler in Damaskus und Beirut.
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Wir werden uns morgen mit einer ausführlichen Aussendung melden. Auf Grund des großen Medieninteresses haben wir uns entschlossen, etwas Fotomaterial schon vorab zugänglich zu machen. Danke an alle für das Interesse und den großen Zuspruch, die Schweigende Mehrheit
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Schutzbefohlene aus unserem KünstlerInnenkollektiv laden zum Flucht Punsch mit Köstlichkeiten aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Irak und dem Iran, Musik, Licht, Feuer, Freude und reichhaltigem Kulturprogramm!
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Sonntag, 18.10. um 18:30 Uhr im Dschungel Wien Montag, 19.10. um 19:00 Uhr im Schwarzenberg Freitag, 13.11. um 19:00 Uhr im Werk X Montag, 14.12. um 19:00 Uhr im Schauspielhaus Wien Donnerstag, 18.12. um 19:00 Uhr in der Brunnenpassage Schutzbedürftige, die sich im Sommer 2015 hinter den Toren des Lagers in Traiskirchen kennengelernt haben, aus Afghanistan, dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Somalia stammend, performen Stücke aus Elfriede Jelineks immer länger und länger werdenden Text „Die Schutzbefohlenen“.
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Auch wenn sie de facto zwischen Österreich, Ungarn und Deutschland gerade außer Kraft ist, gilt in Europa immer noch die Dublin-Verordnung: Flüchtlinge müssen eigentlich in dem EU-Land um Asyl ansuchen, in dem sie als erstes polizeilich registriert werden.
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Die Schweizer Firma ORS (Organisation für REGIE und Spezialaufträge), bekannt als Betreiber des Flüchtlingslager Traiskirchen, hat eine elegante Lösung gefunden, wie Profitmaximierung für die AktienbesitzerInnen einerseits und publikumswirksame Vertragserfüllung anderseits unter einen Hut gebracht werden können: Die ORS setzt ab sofort auf das ehrenamtliche Engagement österreichischer Schauspielerinnen und Schauspieler, die den Flüchtlingen anhand von Texten der österreichischen Hochliteratur Deutsch beibringen.
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Die schweigende Mehrheit der Menschen in Österreich fragt sich seit Wochen, ob es sich bei der humanitären Katastrophe in Traiskirchen um ein Versagen der zuständigen Innenministerin und ihres Kabinetts handelt, um politische Unfähigkeit der Regierung oder um eine bewusste Inszenierung. Am Samstag, den 15.8.2015 besuchten wir zusammen mit Flüchtlingen eine Diskussion mit Johanna Mikl-Leitner unter dem Motto „Christliche Flüchtlingspolitik der ÖVP zwischen Anspruch und Realität“ in der politischen Akademie der ÖVP, zu der vor allem VertreterInnen der Kirchen gekommen waren.
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Seit Wochen veröffentlichen Flüchtlinge aus dem völlig überfüllten Erstaufnahmezentrum Ost in Traiskirchen Berichte und Bilder, die die menschenunwürdigen und gefährlichen Zustände dort an die Öffentlichkeit bringen, und so die Nachrichtensperre der Betreiberfirma ORS und des Innenministeriums durchbrechen.
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Wegen der hoffnungslosen Überfüllung des Lagers Traiskirchen hat das Innenministerium beschlossen, in Wien aufgegriffene Flüchtlinge gleich auch direkt in Wien zu internieren, bis ihre Identität geklärt ist und festgestellt wurde, ob sie nicht sofort nach Ungarn zurückgeschoben werden können.