Unmenschliche Eindrücke aus dem Erstaufnahmezentrum Traiskirchen, 5. August 2015 Sie schlafen in Gängen oder unter Planen und im Freien. Und unter jenen Menschen, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben, sind auffallend viele Frauen und kleine Kinder. Die zur Betreuung für 1.800 Asylwerbende zugelassene EAST Traiskirchen ist dramatisch überfüllt und die Bedingungen für die Flüchtlinge und das überforderte Betreuungspersonal untragbar. Die Kommission der Volksanwaltschaft führte im Zuge des Besuchs viele Gespräche mit Asylwerberinnen und Asylwerbern sowie dem Personal vor Ort. Folgende Einzelschicksale zeigen die dramatische Lage exemplarisch auf und verdeutlichen insbesondere die unmenschlichen Bedingungen für UMF bzw. Flüchtlingskinder:
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Samstag, 8.8. von 12 – 15 Uhr Mariahilferstrasse/Ecke Neubaugasse: Die schweigende Mehrheit sagt JA JA zur Solidarität mit Menschen in Not! JA zu einem Dach überm Kopf für ALLE! JA zu einer menschenwürdigen Behandlung von Flüchtlingen! Das dringendste im Moment ist noch viel mehr Druck aufzubauen, damit alle Flüchtlinge sofort eine menschenwürdige Unterkunft erhalten.
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Wir waren heute wieder vor dem Lager. Nach dem Aufnahmestopp fragen uns die ankommenden Leute, wo sie jetzt hinsollen und ob das Lager für immer geschlossen ist und ob sie jetzt wieder nach Ungarn müssen, wo sie geschlagen wurden. Ein Mann mit Familie sagt, dass er sich umbringt, bevor er nach Ungarn zurückgeht. Man hat dort in einem Flüchtlingslager seine Kinder geschlagen und 2 Tage von ihm getrennt. Während er erzählt, verlässt ein großer Müllwagen das Lager. „Wir machen sauber“ steht drauf: Amnesty International kommt morgen.
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Ich bin Ärztin und schon relativ viel in der Welt herumgekommen, unter anderem auch in den sogenannten 3.-Welt-Ländern. Dementsprechend war für mich die Situation, Menschen in Not ohne basale medizinische Versorgung zu erleben, nicht unbedingt was neues. Das was mich schockierte ist, daß sich dies 40 min von Wien entfernt abspielt!
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00:00-03:00 Eva Maria und Richard lesen und machen Musik 07:00 Stefan Wurmitzer liest 09.00 Bernhard Dechant liest. 11.00 Anouk und Conny lesen Tagebuch einer Killerkatze
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Die schweigende Mehrheit sagt JA zu den Beschlüssen der Regierung und feiert sie als einen Erfolg des Drucks der schweigenden Mehrheit. Dass in ganz Österreich die Menschen sich über die unerträgliche Situation im Flüchtlingslager Traiskirchen empört und tatkräftige Hilfe angeboten haben, hat die Regierung so unter Druck gesetzt, dass sie sich gezwungen sah, einige Änderungen zu beschließen, die von den im Flüchtlingsbereich tätigen NGOS seit Jahren gefordert werden.
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6:45-8:00 Raphael Nicholas liest 10:00 Daniel Wagner liest Im Meer schwimmen Krokodile 11:00 Philipp Stix liest 12-13 Theater Ensemble aus Perchtolsdorf „Der Sturm“
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Pressekonferenz der Schweigenden Mehrheit. Freitag, 11 Uhr, Karajanplatz vor der Staatsoper. Am Freitag, 31. Juli 2015 um 11 Uhr laden die InitiatorInnen der Initiative „Die schweigende Mehrheit sagt JA“, die seit Sonntag, 26.7. vor der Staatsoper eine Non-Stop-Mahnwache für Traiskirchen abhält, zu einer Pressekonferenz am Karajanplatz.
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ab 00:00 Jabara Buch Handlung präsentiert Adnan Softic: Schlinge und Kristall sind aus dem gleichen Druck entstanden 11:00-13 Uhr Pressekonferenz der SCHWEIGENDEN MEHRHEIT mit Flüchtlingen, die die unerträgliche Situation in Traiskirchen ertragen müssen. 13:00 Vorstellung des LGBTIQ Refugee Project der Türkis Rosa Lila Villa
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00:00-06:30 Bernhard Dechant und Hannah Müller lesen (ua: Der deutsche Mittagstisch von Thomas Bernhard) 06:30 EvaMaria 09:00 Alexander T.T. Mueller und Christoph Krutzler; Gitarrenklänge Stefan Frankenberger 10:00 Clemens Matzka und Monika Pallua lesen