Wir haben unterschiedlich lange Wege hinter uns. Wir sind über verschiedene und doch ähnliche Fluchtrouten in Österreich angekommen. Auf die Frage, woher wir kommen, sagen wir kurz Afghanistan oder Syrien. Aus Traiskirchen haben wir es alle herausgeschafft, aber unsere Verfahren laufen und für diesen Artikel haben wir uns auf die Wir-Form geeinigt, ohne unsere Namen zu nennen.
-
-
Schutzbefohlene aus unserem KünstlerInnenkollektiv laden zum Flucht Punsch mit Köstlichkeiten aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Irak und dem Iran, Musik, Licht, Feuer, Freude und reichhaltigem Kulturprogramm!
-
Leylie und Shaqayeq, Mutter und Tochter aus Afghanistan, über den Iran nach Wien geflüchtet, leben derzeit in einem Flüchtlingsheim in Baden bei Wien.
-
Amin hatte im Iran Kinderarbeit in einer Textilmanufaktur zu verrichten. Er kann Anzüge und Hemden nähen und sucht daher hier eine Nähmaschine und Aufträge für Anzüge und Hemden.
-
Sonntag, 18.10. um 18:30 Uhr im Dschungel Wien Montag, 19.10. um 19:00 Uhr im Schwarzenberg Freitag, 13.11. um 19:00 Uhr im Werk X Montag, 14.12. um 19:00 Uhr im Schauspielhaus Wien Donnerstag, 18.12. um 19:00 Uhr in der Brunnenpassage Schutzbedürftige, die sich im Sommer 2015 hinter den Toren des Lagers in Traiskirchen kennengelernt haben, aus Afghanistan, dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Somalia stammend, performen Stücke aus Elfriede Jelineks immer länger und länger werdenden Text „Die Schutzbefohlenen“.
-
Wir waren heute wieder vor dem Lager. Nach dem Aufnahmestopp fragen uns die ankommenden Leute, wo sie jetzt hinsollen und ob das Lager für immer geschlossen ist und ob sie jetzt wieder nach Ungarn müssen, wo sie geschlagen wurden. Ein Mann mit Familie sagt, dass er sich umbringt, bevor er nach Ungarn zurückgeht. Man hat dort in einem Flüchtlingslager seine Kinder geschlagen und 2 Tage von ihm getrennt. Während er erzählt, verlässt ein großer Müllwagen das Lager. „Wir machen sauber“ steht drauf: Amnesty International kommt morgen.