Sonntag, 18.10. um 18:30 Uhr im Dschungel Wien Montag, 19.10. um 19:00 Uhr im Schwarzenberg Freitag, 13.11. um 19:00 Uhr im Werk X Montag, 14.12. um 19:00 Uhr im Schauspielhaus Wien Donnerstag, 18.12. um 19:00 Uhr in der Brunnenpassage Schutzbedürftige, die sich im Sommer 2015 hinter den Toren des Lagers in Traiskirchen kennengelernt haben, aus Afghanistan, dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Somalia stammend, performen Stücke aus Elfriede Jelineks immer länger und länger werdenden Text „Die Schutzbefohlenen“.
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35 junge Männer aus dem Erstaufnahmelager in Traiskirchen und fünf Frauen, die in den letzten Wochen aus Traiskirchen in ein Heim in Baden gebracht wurden, haben letzten Samstag in der Arena Wien ihre Situation mit Worten aus Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ auf die Bühne gebracht.
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Die schweigende Mehrheit der Menschen in Österreich fragt sich seit Wochen, ob es sich bei der humanitären Katastrophe in Traiskirchen um ein Versagen der zuständigen Innenministerin und ihres Kabinetts handelt, um politische Unfähigkeit der Regierung oder um eine bewusste Inszenierung. Am Samstag, den 15.8.2015 besuchten wir zusammen mit Flüchtlingen eine Diskussion mit Johanna Mikl-Leitner unter dem Motto „Christliche Flüchtlingspolitik der ÖVP zwischen Anspruch und Realität“ in der politischen Akademie der ÖVP, zu der vor allem VertreterInnen der Kirchen gekommen waren.
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Seit Wochen veröffentlichen Flüchtlinge aus dem völlig überfüllten Erstaufnahmezentrum Ost in Traiskirchen Berichte und Bilder, die die menschenunwürdigen und gefährlichen Zustände dort an die Öffentlichkeit bringen, und so die Nachrichtensperre der Betreiberfirma ORS und des Innenministeriums durchbrechen.
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Unmenschliche Eindrücke aus dem Erstaufnahmezentrum Traiskirchen, 5. August 2015 Sie schlafen in Gängen oder unter Planen und im Freien. Und unter jenen Menschen, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben, sind auffallend viele Frauen und kleine Kinder. Die zur Betreuung für 1.800 Asylwerbende zugelassene EAST Traiskirchen ist dramatisch überfüllt und die Bedingungen für die Flüchtlinge und das überforderte Betreuungspersonal untragbar. Die Kommission der Volksanwaltschaft führte im Zuge des Besuchs viele Gespräche mit Asylwerberinnen und Asylwerbern sowie dem Personal vor Ort. Folgende Einzelschicksale zeigen die dramatische Lage exemplarisch auf und verdeutlichen insbesondere die unmenschlichen Bedingungen für UMF bzw. Flüchtlingskinder: