• Berichte - Pressemitteilungen

    Wo werden wir unsere eigenen Knochen vergraben können?

    Erklärung der Schweigenden Mehrheit zum Angriff auf unsere Arbeit „Wir sind aus unserem Land geflüchtet und unser Land ist zerstört nur wegen solcher radikaler Leute, die den anderen nicht akzeptieren. Sie akzeptieren andere Kulturen oder Religionen nicht. Ich habe hier in Österreich noch nicht solch rassistische Ereignisse erlebt oder solche Leute getroffen. Bis gestern. Und das war mein erster Schock, dass es in Wien solchen Rassismus gibt.“ Johnny Mhanna, Neu-Wiener. Davor Schauspieler in Damaskus und Beirut.

  • Berichte - Traiskirchen

    Wir, die wir Fotos vom Meer und von Märschen durch Mazedonien auf unseren Handys haben

    Wir haben unterschiedlich lange Wege hinter uns. Wir sind über verschiedene und doch ähnliche Fluchtrouten in Österreich angekommen. Auf die Frage, woher wir kommen, sagen wir kurz Afghanistan oder Syrien. Aus Traiskirchen haben wir es alle herausgeschafft, aber unsere Verfahren laufen und für diesen Artikel haben wir uns auf die Wir-Form geeinigt, ohne unsere Namen zu nennen.

  • Nestroypreis

    we proudly present: Faisullah

    Faisullah ist unser jüngster unbegleiteter Newcomer. Er ist 14 Jahre alt, hat es ganz alleine nach Österreich geschafft und wünscht sich vor allem eines, Familie. Und die hat er inzwischen gefunden! Dankeschön und viel Glück!

  • Pressemitteilungen

    Schutzbefohlene, die sich in Traiskirchen kennen gelernt haben, performen Jelineks Schutzbefohlene

    Sonntag, 18.10. um 18:30 Uhr im Dschungel Wien Montag, 19.10. um 19:00 Uhr im Schwarzenberg Freitag, 13.11. um 19:00 Uhr im Werk X Montag, 14.12. um 19:00 Uhr im Schauspielhaus Wien Donnerstag, 18.12. um 19:00 Uhr in der Brunnenpassage Schutzbedürftige, die sich im Sommer 2015 hinter den Toren des Lagers in Traiskirchen kennengelernt haben, aus Afghanistan, dem Irak, aus Syrien, dem Iran und Somalia stammend, performen Stücke aus Elfriede Jelineks immer länger und länger werdenden Text „Die Schutzbefohlenen“.

  • Berichte

    Bericht der Volksanwaltschaft

    Unmenschliche Eindrücke aus dem Erstaufnahmezentrum Traiskirchen, 5. August 2015 Sie schlafen in Gängen oder unter Planen und im Freien. Und unter jenen Menschen, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben, sind auffallend viele Frauen und kleine Kinder. Die zur Betreuung für 1.800 Asylwerbende zugelassene EAST Traiskirchen ist dramatisch überfüllt und die Bedingungen für die Flüchtlinge und das überforderte Betreuungspersonal untragbar. Die Kommission der Volksanwaltschaft führte im Zuge des Besuchs viele Gespräche mit Asylwerberinnen und Asylwerbern sowie dem Personal vor Ort. Folgende Einzelschicksale zeigen die dramatische Lage exemplarisch auf und verdeutlichen insbesondere die unmenschlichen Bedingungen für UMF bzw. Flüchtlingskinder: