Der #PreisDerFreienSzene Wiens 2016 geht an – Trommelwirbel – SCHUTZBEFOHLENE PERFORMEN JELINEKS SCHUTZBEFOHLENE! — IG KULTUR WIEN (@IGKulturWien) 15. Oktober 2016 Die Schweigende Mehrheit freut sich sehr darüber, dass „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“ mit dem Preis der freien Szene Wien ausgezeichnet wurde. Die beiden Förderpreise wurden an das mo.ë für das Projekt „Nein, das kann nicht weg. Die Kampagne „mo.ë bleibt“ als Kunst- und Kulturprojekt“ und an das Einbaumöbel für das Projekt „Einbaumöbel“ vergeben. Wir gratulieren!
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Von Bernhard Dechant und Tina Leisch Eines unserer Hauptanliegen war es, die Bilder vom angsteinflößenden, gesichtlosen Flüchtlingsstrom aufzulösen in Gesichter von Menschen, die man kennenlernen und deren Geschichten man sich nicht so einfach entziehen kann. Wir wollten in einer Zeit, in der unsere Innenministerin nur von den zu vielen Fremden sprach, die da kommen, das Fremde beleuchten und uns ein Stückerl vertrauter machen. Wir suchten Begrifflichkeiten, die den Schutzsuchenden, Schutzbefohlenen und ihren Anliegen gerecht werden. Wir ergriffen das Wort im Namen der schweigende Mehrheit der Menschen in Österreich, die sehr wohl solidarisch ist mit Menschen in Not, nicht nur vor…
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Oder: Wie man Schlepperbanden bekämpft. Wir, die Schweigende Mehrheit, haben heute nicht geschlafen. Unsere Seelen waren auf dem Mittelmeer, in einem Boot, das durch die Nacht trieb. Unsere Eltern und unsere Schwester waren auf diesem Boot. Um 6 Uhr 30 haben wir dann Frieden gefunden. Für diese Nacht, diesen Tag. Die Tränen, die uns über unsere Wangen liefen, haben uns in den Schlaf gewiegt. Seit Tagen haben wir versucht, Wege zu finden diese Überfahrt in der Nacht zu verhindern und sind gescheitert. Angefangen hat es für uns vor 2 Wochen. Angefangen hat es für viele andere schon vor vielen Jahren.
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Ob das etwas an der österreichischen Politik ändert, wenn sich jetzt die Schutzbefohlenen erdreisten, nicht nur vor den Grenzen, sondern auch innerhalb der Grenzen zu sterben? Der Grenzen Europas? Österreichs? Des Lagers in Traiskirchen? Der Grenzen ihrer Heimat? Der Grenzen der Welt? Der Grenzen der Menschlichkeit?
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UPDATE: Liebe Freunde und Freundinnen, großen, herzlichen Dank für all die Spenden! In einer Woche haben wir so viele Medikamente zusammenbekommen, dass unserer Lager fast platzen! Deswegen können wir derzeit keine weiteren Spenden mehr annehmen. Die Situation ändert sich immer wieder, momentan sind es nicht mehr Medikamente, die gebraucht werden. Nochmals herzlichen Dank <3 Eintrag vom 19.8.2015: